17.08.2017

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- Transport Planning Land-Use and Sustainability -

TRANSPLUS zielt darauf ab, best practice in der Organisation von Flächennutzungs- und Verkehrsplanungsmaßnahmen zu identifizieren, die dazu beiträgt, den motorisierten Verkehr in europäischen Städten und Regionen zu verringern unter Berücksichtigung von Verbesserungen im ökonomischen, sozialen und Umweltbereich.

TRANSPLUS - Transport, Land-Use and Sustainability - ist ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt in der Key Action "City of Tomorrow and Cultural Heritage". Diese ist eine der vier Key Actions in dem Forschungsprogramm "Energie, Umwelt und nachhaltige Entwicklung", welche in das Fünfte Rahmenprogramm der Europäischen Kommission eingebettet ist.

TRANSPLUS untersucht "best practices" um den Verkehrsbedarf durch eine Integration der Flächennutzungs- und Verkehrsplanung zu regulieren. Hierzu zählt die Reduzierung des motorisierten Verkehrs sowie die Förderung des öffentlichen und des nichtmotorisierten Verkehrs durch sinnvolle Maßnahmen in der Siedlungsentwicklung. Zu diesen Maßnahmen zählen beispielsweise die Ausrichtung der Siedlungsentwicklung an Achsen des öffentlichen, meist schienengebundenen Verkehrs, Nutzungsmischung in Stadtteilen um kurze Distanzen für die Befriedigung der Grundbedürfnisse zu schaffen sowie die Einrichtung von Nebenzentren in größeren Städten, die gut mit dem ÖPNV zu erreichen sind.

TRANSPLUS verfolgt ebenfalls das Ziel, einen Konsens zwischen europäischen Entscheidungsträgern, Politikern sowie den Verkehrs-, Stadt- und Regionalplanern darüber zu erzielen, welche Verfahren für die Kombination der Flächennutzungs- und Verkehrsplanung erfolgversprechend sind. Die Barrieren, die sich einem integrierten Planungsansatz entgegenstellen, werden anhand von Fallbeispielen untersucht sowie die Übertragbarkeit von best practice auf andere Länder und Projekte. Auch die Bedeutung von Partizipationsprozessen in der städtischen Planung wird im Rahmen des Projektes TRANSPLUS untersucht, die Stärken und Schwächen dieser Beteiligungsverfahren analysiert.

Die Forschungsaktivitäten beinhalten einen kontinuierlichen Lernprozess, der sich an Vertreter europäischer Städte richtet und durch drei thematische Workshops, kontinuierliche Netzwerkbildung und eine interaktive Projekt-Web-Site angeregt werden soll. Zusätzlich werden TRANSPLUS Empfehlungen, wie integrierte Planung praktisch und erfolgreich durchgeführt werden kann, publiziert und verteilt.

Der Forschungsprozess des Projektes TRANSPLUS untergliedert sich in die folgenden Schritte:

  1. Untersuchung von Megatrends, welche die zukünftige Entwicklung der Städte beeinflussen sowie Auswirkungen auf das Verkehrsverhalten haben werden (beispielsweise im demographischen, ökonomischen und sozialen Bereich).

  2. Zusammenstellung von strategischen Ansätzen, die eine umweltverträgliche Siedlungs- und Verkehrsentwicklung unterstützen (z. B. "Stadt auf Schienen" - Siedlungsentwicklung an Knotenpunkten des schienengebundenen ÖPNV, Stadt der kurzen Wege mit attraktiven Fuß- und Radwegverbindungen).

  3. Untersuchung von 20 europäischen Städten als Fallstudien bezüglich der Planung und Umsetzung integrierter Planungstrategien unter Berücksichtigung aufgetretener Barrieren, der Übertragbarkeit auf andere Städte sowie stattgefundener Partizipationsprozesse.

  4. Einbindung von Stadt- und Verkehrsplanern in das Projekt, um an deren Know-How teilzuhaben und mit diesen in Erfahrungsaustausch zu treten. Veröffentlichung der Projektergebnisse und der Ergebnisse der Fallstudienuntersuchungen.

Mehr Informationen auf der TRANSPLUS Homepage.

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